Orchester

Biografie

Concerto Stella Matutina

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Vorarlberger Barockorchester Concerto Stella Matutina – kurz CSM - einen fixen Platz in der Reihe der führenden Originalklang-Ensembles Österreichs erspielt. Aus der Kulturszene des länderübergreifenden Bodenseeraumes ist CSM nicht mehr wegzudenken. Künstlerischer Nabel ist die höchst erfolgreiche Abo-Reihe im Kulturzentrum AMBACH in Götzis, wo eine treue Zuhörerschaft im ausverkauften Saal besonders die Vielfalt und Einzigartigkeit der Konzerte zu schätzen weiß. So sind seit 2008 über 40 (Stand 2016) verschiedene Programme abseits des Mainstreams entstanden, die zum Teil vom Ensemble selbst, oder zusammen mit interessanten Gästen der Alte-Musik-Szene erarbeitet werden, wie Alfredo Bernardini, Rolf Lislevand, Christophe Coin, Erich Höbarth, Hiro Kurosaki und vielen anderen.

Die kontinuierliche Suche nach „neuer“ Alter Musik, Vertiefung der aufführungspraktischen Expertise (z.B. durch Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste in Bern) aber auch experimentelle, genreübergreifende Projekte liegen den MusikerInnen von CSM dabei besonders am Herzen.

Gastspiele führten das Ensemble durch Österreich und das angrenzende Ausland zu vielen renommierten Festivals wie den Internationalen Barocktagen Stift Melk, Jeunesse Wien, Abendmusik Innsbruck, Origen Festival Graubünden (CH), Rheingau Festival, Bodenseefestival, Festival Musik und Kirche Brixen etc.

Dokumentiert wird die Arbeit von CSM durch regelmäßige Radioübertragungen in Radio Vorarlberg, Ö1, Bayern Klassik sowie SRF2 und etlichen CD-Produktionen.

Anlässlich des Jubiläumskonzertes 2015 schreibt die Kulturzeitschrift Vorarlberg:

Der persönliche Einsatz jedes Einzelnen, die volle Identifikation mit „ihrem“ Barockorchester sowie der gemeinsam getragene Geist, im Sinne der historischen Aufführungspraxis zu musizieren, beleben die Konzerte dieser außergewöhnlichenTruppe. Die fortwährende Begeisterung und das enorme Engagement von allen verschafft dem „CSM“ eine Authentizität, die immer wieder aufs Neue sympathisch wirkt. Und wohl genau auch darin liegt der Erfolg des Barockorchesters begründet. Die vielen Aktivitäten hier und andernorts, ein erfolgreiches Abonnement mit hunderten begeisterten und treuen Zuhörerinnen und Zuhörern, Mut, sich stets auf Neues einzulassen, immer wieder mit ausgefallenen Ideen und herausragenden Persönlichkeiten zu neuen Ufern aufbrechen, das bedeutet „CSM“.

Zur Geschichte

Stella Matutina ist der Name des ehemaligen Jesuitenkollegs in Feldkirch, dessen Gebäude seit 1977 das Landeskonservatorium für Vorarlberg beherbergt. Für die meisten Mitglieder des CSM war dieser Ort der Beginn ihrer musikalischen Profi-Karriere. Manche sind inzwischen sogar als Lehrende hierher zurückgekehrt. Diese gemeinsamen prägenden Lehrjahre in der zum Teil jahrzehntealte Kollegen- und Freundschaften entstanden,  bilden einen gesunden Nährboden für die fruchtbare Arbeit bei CSM.

Größere Projekte außerhalb der ABO-Reihe

  • Rheingaufestival
  • Internationale Barocktage in Melk
  • Musica Sacra Bozen
  • Musik und Kirche Brixen
  • Montforter Zwischentöne
  • Musiksommer Brunnenthal
  • Jeunesse Zyklus „Alte Meister“
  • Origen Festival, Konzert in der Bahnhofshalle HB Zürich
  • CD Aufnahmen für Label frabernardo
  • Abendmusik Innsbruck
  • CD Aufnahme im Auftrag des Tiroler Landesmuseum
  • Weihnachtskonzerte im Rahmen des „Origen Festivals“ in Landquart
  • Bodenseefestival
Concerto Stella Matutina
Concerto Stella Matutina